stammeswappen animiertDies ist der Internetauftritt des DPSG-Stammes Gladbach.

DPSG steht fĂŒr Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg, reprĂ€sentiert ca. 100.000 Mitglieder und ist eine der weltweit anerkannten Pfadfinderorganisationen. Wir gehören der Diözese Trier an und sind Teil des Bezirks Rhein-Wied. Unser Stamm besteht aus ĂŒber 150 Pfadfindern.
Etwa 100 davon sind aktive Mitglieder im Alter von etwa sechs bis 30 Jahren.

 
 

Pfingstlager2018Am Freitag, den 18.05., startete eine traditionelle Aktion, die manche auch als Jahreshöhepunkt bezeichnen wĂŒrden: Es ging endlich ins langersehnte Pfingstlager, in diesem Jahr unter dem Motto „Olympia“!

Schon im Vorfeld wurde in unzĂ€hligen Leiterrunden und Gruppenstunden geplant, organisiert und gepackt, sodass sich die Vorfahrer bereits donnerstags in Richtung Lutzerath begeben konnten, wo wir in den letzten Jahren schon des öfteren unser Pfingstzeltlager veranstaltet hatten. Freitags trafen sich dann auch die restlichen Leiter und natĂŒrlich auch die Kinder, um mit dem Bus voller Vorfreude ins Lager starten zu können. Nach der Busfahrt und einem kurzen Fußweg war endlich das, bereits von den Vorfahrern weitestgehend aufgebaute, Lager zu sehen.

Am Abend, nachdem alle Zelte erfolgreich zu Ende aufgebaut waren und jeder sich seinen Schlafplatz eingerichtet hatte, ging es nach einem wohlverdienten Abendessen auf zur Nachtwanderung. Dabei lief das ganze Lager im Stockdunkeln quer durch den Wald und ĂŒber die Felder, wobei natĂŒrlich der Gruselfaktor nicht zu kurz kam.

Anschließend wurde sich gemĂŒtlich am Lagerfeuer zusammengesetzt und gesungen und sofort war eine tolle LageratmosphĂ€re zu spĂŒren.

Am nĂ€chsten Morgen nach dem FrĂŒhstĂŒck begannen die AKÂŽs, bei denen verschiedenste Aktionen von „MĂŒsli-BĂ€llchen selbst machen“ ĂŒber „Speere bauen“ bis hin zu „Spaß mit Holz“ angeboten wurden. Die Kinder waren mit Spaß bei der Sache, sodass viele staunten, als es dunkler wurde und alle sich im SCHLEHE-Zelt zum,im letzten Jahr etablierten, Singewettstreit versammelten.

Dabei ist es Aufgabe der einzelnen aktiven Gruppen, einen Liedbeitrag zu performen (mit oder ohne instrumentale Begleitung), welcher dann von einer Jury bewertet wird, die dann letztendlich auch den Sieger des Wettstreites kĂŒrt.

Da der Preis fĂŒr den Gewinn als Wanderpokal festgelegt wurde, mussten die Siegerinnen des letzten Jahres, die Gruppe Elche, diesen vor Beginn des Wettstreites wieder abgeben, um erneut gegen die anderen Gruppen um ihn kĂ€mpfen zu können.

Dabei kamen viele interessante und tolle BeitrĂ€ge zusammen, bei denen es die Jury am Ende sicher nicht leicht hatte. In der Zwischenzeit, in der sich die Jury beriet, gab es sogar einzelne Solo-/Duo- Auftritte, die das ganze Publikum mitrissen, aber natĂŒrlich außer Konkurrenz standen.

Letztendlich konnten die Milane sich am Ende knapp mit ihrer Version von „Star of the country down“ gegen die anderen Gruppen durchsetzen und dĂŒrfen nun den Pokal bis zum nĂ€chsten Jahr ihr Eigen nennen.

Nach einem turbulenten Abend schliefen alle schnell ein, auch, da der nÀchste Tag einiges an Programm zu bieten hatte.

Sonntags stand natĂŒrlich die traditionelle Stafette auf dem Plan. Dazu wurden 6 gemischte Gruppen gebildet, die unter Leitung von FĂŒXen und Milanen die nicht allzu kurze Strecke meisterten und dabei Fragen und RĂ€tsel lösten.

Bei den Streckenposten, die auf dem Weg verteilt waren, mussten die Gruppen ihren Team-Zusammenhalt unter Beweis stellen und teils schwierige Aufgaben bewÀltigen.

Als alle Gruppen nachmittags wieder im Lager angekommen waren konnte das Vorbereitungs-Team mit der Auswertung beginnen, wĂ€hrend parallel dazu Holz geholt und fĂŒr die anstehende Lagermesse aufgebaut wurde, zu der Pastor Christ und Gemeindereferentin Frau Basten eigens anreisten. Nach einer tollen Messe, bei der wir leider (nach 2 Tagen wunderschönem Wetter) doch kurz vom Regen ĂŒberrascht wurden, versammelten sich alle unterm SCHLEHE-Zelt, um die Siegerehrung der Stafette zu verfolgen.

Doch um gewinnen zu können mussten alle Gruppen eine vorher gestellte Aufgabe vortragen, wie zu Beispiel ein TheaterstĂŒck mit vorgegebenen Wörtern oder die bildliche Darstellung eines Pfadfinderliedes.

WĂ€hrend der sehr amĂŒsanten und toll vorbereiteten VortrĂ€ge hörte es auch schon wieder auf zu regnen, sodass die letztendliche Siegerehrung am Lagerfeuer stattfinden konnte.

Da das Wetter der Stimmung keinesfalls Abbruch getan hatte wurde ausgelassen bis spÀt in die Nacht hinein gesungen und auch die Kinderbowle kam sehr gut an.

Nach teilweise nur wenigen Stunden Schlaf ging es am Montagmorgen an den Abbau des Lagers.

Durch viele helfende HĂ€nde konnte alles planmĂ€ĂŸig von Statten gehen und die Kinder erreichten rechtzeitig den Bus, der wieder in Richtung Heimat fuhr.

Dort angekommen kam das große Wiedersehen mit den Eltern, denen die Kinder dann auch einiges zu erzĂ€hlen hatten. FĂŒr die Leiterrunde und die Gruppe Milane ging es dann hoch zum Jugendheim, wo die Sachen aus dem Hannibal und den PKWs ausgeladen und schon teilweise eingerĂ€umt wurden.

Dank der regen Beteiligung kam man auch hier super voran und alle konnten sich schnell auf den Weg nach Hause machen!

Alles in allem lief das gesamte Pfingstlager sehr gut und ohne grĂ¶ĂŸere Vorkommnisse ab. Auf dass wir in den nĂ€chsten Jahren immer so ein GlĂŒck (auch mit dem Wetter) haben!