stammeswappen animiertDies ist der Internetauftritt des DPSG-Stammes Gladbach.

DPSG steht f√ľr Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg, repr√§sentiert ca. 100.000 Mitglieder und ist eine der weltweit anerkannten Pfadfinderorganisationen. Wir geh√∂ren der Di√∂zese Trier an und sind Teil des¬†Bezirks Rhein-Wied. Unser Stamm besteht aus √ľber 150 Pfadfindern.
Etwa 100 davon sind aktive Mitglieder im Alter von etwa sechs bis 30 Jahren.

 
 

MilaneGruppenlager2018

Mit dem Gruppenlager vor der T√ľr ging es f√ľr uns Milane in den Gruppenstunden erst einmal an die Planung. Wie viele Zeltplanen- , welches Material- und am wichtigsten: Wie viel Essen wird mitgenommen? Nachdem wir uns also genug den Kopf dar√ľber zerbrachen ob es jetzt Nudel- oder Erbsensuppe wird musste  der ganze Kram erst einmal im Hannibal verstaut werden. Am gro√üen Tag trafen wir uns dann etwas unsortiert und chaotisch im Brexbachtal, um unter Zeitdruck der Dunkelheit unsere Jurtenburg (Kombination aus 3 Einzelzelten) aufzubauen, was letztendlich noch besser funktionierte als gedacht. Abends gab es dann vom kurzerhand geformten Kochteam kulinarischen Hochgenuss (Spaghetti mit Tomatenso√üe). Sp√§ter am Abend wurde wie immer ein wenig aus dem N√§hk√§stchen geplaudert, bis auch die letzten im Schlafsack verschwanden.

Am selben Nachmittag f√ľhrten √ľbrigens ein Hang neben dem Lagerplatz, zwei Gitarren, zwei singfreudige Gruppenleiter und ein paar Gruppenkinder zu einer Beschallung des Brexbachtals, auf das jede Stereoanlage neidisch gewesen w√§re. Aber nat√ľrlich waren wir nicht unbedingt nur zum Spa√ü hier, am n√§chsten Morgen ging es los mit dem Abriss einer Waldh√ľtte, quasi als Arbeitseinsatz. Ein paar mehr oder weniger harte Stunden Freischneiden, R√§umen und Dach abdecken sp√§ter waren alle wieder zusammen im Lager, wo uns auch die letzten Reste der Spaghetti zum Opfer fielen. Den Rest des Tages hie√ü es dann pauken‚Ķ Aber zum Gl√ľck keinen Schulstoff sondern die Pfadfindergesetze, denn dieses Gruppenlager sollte gleichzeitig unseren Aufstieg zur Pfadfinderstufe markieren. Und zu diesem Aufstieg geh√∂rt nat√ľrlich auch ein Pfadfinderversprechen, welches dann auch im Verlauf des Tages von uns in unserer ganz eigenen Form verfasst wurde.

 

Am Abend packten dann selbige Gruppenleiter ihren Dutch Oven aus, mit dem dann das Essens-Highlight des Wochenendes bestehend aus Pulled-Pork-Burgern bestand, gezaubert wurde. Und dann kam der Moment, auf den wir alle gewartet hatten, unser Aufstieg. Zuerst stand jedoch ein Fackelpostenlauf an, der uns vor dem Aufstieg noch einmal zum Nachdenken anregte. An der Kapelle auf der Totempfahlwiese war es dann so weit: Die Stavo-Mitglieder nahmen uns unser Pfadfinderversprechen ab, gaben uns unsere gr√ľnen Halst√ľcher und mit ihnen auch uns allen das Gef√ľhl, wirklich etwas erreicht zu haben. Nachdem uns nach dem Versprechen der Abschiedsbrief eines gewissen Robert Baden Powell vorgelesen wurde, lie√üen wir, zusammen mit dem Stavo den Abend am Feuer ausklingen, dieses Mal jedoch nicht ganz so lang da alle relativ ersch√∂pft vom Tag waren. Der n√§chste (und leider letzte) Morgen begann dann mit dem Abbau der Zeltburg und kurze Zeit sp√§ter verlie√üen wir mit der ganzen Gruppe wieder das Tal, was das Ende dieses Gruppenlagers bedeutete.

 Fotos gibt es HIER!