stammeswappen animiertDies ist der Internetauftritt des DPSG-Stammes Gladbach.

DPSG steht f√ľr Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg, repr√§sentiert ca. 100.000 Mitglieder und ist eine der weltweit anerkannten Pfadfinderorganisationen. Wir geh√∂ren der Di√∂zese Trier an und sind Teil des¬†Bezirks Rhein-Wied. Unser Stamm besteht aus √ľber 150 Pfadfindern.
Etwa 100 davon sind aktive Mitglieder im Alter von etwa sechs bis 30 Jahren.

 
 

So langsam zieht das gute Wetter wieder bei uns ein, sodass sich die ein oder andere Gruppe zu einem Lager entschlossen hat. Auf gro√üe Fahrt ging es am letzten Wochenende f√ľr die Igel, die sich nach einer l√§ngeren Gruppenlager-Pause besonders motiviert zeigten. Nachdem gemeinsam in den vorangegangenen Gruppenstunden geplant und eingepackt wurde, machte man sich freitags auf nach Langenfeld in die Eifel, genauer gesagt ins Lager St. Jost. Bereits bei der Ankunft, nach einem steinigen und teilweise leicht beschwerlichen Anreiseweg, konnte man die besondere Anlage bestaunen, zu der eine gro√üfl√§chige Spielwiese und das Jugendhaus geh√∂rten. Au√üerdem freute man sich √ľber eine Feuerstelle und eine M√∂glichkeit zum Fu√üballspielen, die im Folgenden (vor allem von den Jungs) auch ausgiebig genutzt wurde. Nach dem Auspacken und Einrichten begann man mit der Ideensammlung f√ľr die Gestaltung eines neuen Gruppenbanners, dessen Erstellung f√ľr das Wochenende angesetzt war. Aufgrund der verrichteten kreativen Arbeit hatte man sich das anschlie√üende Abendessen und einen entspannten Ausklang des Abends redlich verdient. 

Am n√§chsten Morgen, nach einem ausgiebigen Fr√ľhst√ľck, folgte schon das absolute Tages-Highlight: ein Besuch im ehemaligen Bergwerk und der Besuchergrube Bendisberg, unweit des Lagerplatzes. Nach einer sehr informativen Einstiegs-Pr√§sentation folgte die Gruppe, ausger√ľstet mit Helmen und Taschenlampen, einem Mitarbeiter durch die ausgebaute Grube. Dabei erfuhren die Kinder viele interessante Infos rund um die verschiedenen Gesteine und das Leben der ehemaligen Bergbauarbeiter. Zur√ľck im Lager machten sich die Jungs das durchg√§ngig stabile Wetter zunutze und erkundeten die Gegend rund um den Lagerplatz und die angrenzende Kapelle, w√§hrend die M√§dels sich mit kreativen Ideen um das Gestalten des neuen Banners k√ľmmerten. Zur anschlie√üenden Kuchenpause trafen sich dann nat√ľrlich alle wieder am Haus, wo man die mitgebrachten Kuchen verspeiste und ein nahezu ewig andauerndes V√∂lkerball-Match gestartet wurde. Doch als es dann im ganzen Lagerbereich nach Spaghetti mit Hackfleischso√üe duftete wurden wie auf wundersame Weise alle zum Haus gelockt, wo man sich bei einem ausgiebigen Essen nach dem anstrengenden Tag st√§rkte. Um dem Abend noch mehr Lageratmosph√§re zu verleihen nutzte man die praktisch gelegene Feuerstelle direkt neben dem Haus und man setzte sich bei Stockbrot und von Gitarre begleiteten Liedern zusammen ums Feuer. Aufgrund des anstrengenden Tages fielen die meisten bereits fr√ľh ins Bett, sodass nur wenige die anstehende Zeitumstellung mitten in der Nacht mitbekamen. 

Diese machte sich jedoch sp√§testens am n√§chsten Morgen bemerkbar, wo geradezu jedem mindestens eine Stunde Schlaf zu fehlen schien. Gest√§rkt nach einem ausgedehnten Fr√ľhst√ľck machte man sich ans Packen der Autos und am sp√§ten Vormittag setzte sich die Gruppe schlie√ülich in Bewegung Richtung Heimat. Schon nach kurzer Zeit waren alle Kisten und Kochutensilien im Jugendheim verstaut und alle konnten dem Nachhauseweg antreten. 

Alles in allem konnte die Gruppe ein tolles Wochenende ohne Zwischenf√§lle und mit eindeutig gro√üartigem Wetter verbringen, was auch die durchgehend positiven R√ľckmeldungen der Kinder zum Ausdruck brachten!