stammeswappen animiertDies ist der Internetauftritt des DPSG-Stammes Gladbach.

DPSG steht fĂŒr Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg, reprĂ€sentiert ca. 100.000 Mitglieder und ist eine der weltweit anerkannten Pfadfinderorganisationen. Wir gehören der Diözese Trier an und sind Teil des Bezirks Rhein-Wied. Unser Stamm besteht aus ĂŒber 150 Pfadfindern.
Etwa 100 davon sind aktive Mitglieder im Alter von etwa sechs bis 30 Jahren.

 
 

Pfingsten2019Kaum waren die Arbeiten rund um die 72-Stunden-Aktion restlos abgeklungen, begann fĂŒr uns schon das nĂ€chste Jahreshighlight: Pfingsten stand vor der TĂŒr und damit auch das traditionelle Pfingstlager, in diesem Jahr unter dem Thema „Schottland“. Bereits frĂŒh begann man mit Vorbereitungen rund um das Packen des benötigten Materials und anderen wichtigen Utensilien. Schnell stand als Ziel der Wahl der gepachtete Platz im Kasbachtal fest, woraufhin Stafette und Nachtwanderung geplant und an die Umgebung angepasst werden konnten. 

In unzĂ€hligen Leiterrunden und Gruppenstunden wurden Zelte gepackt, EinkĂ€ufe erledigt und auch der Zeltplatz hergerichtet. Traditionell trafen sich am Donnerstag, den 06.06. viele Teilnehmer der Leiterrunde (darunter erstmalig auch einige Milane), um den Weg ins Lager anzutreten und bereits alles fĂŒr die Ankunft der Kinder am nĂ€chsten Tag vorzubereiten. 

Nach einem anstrengenden Tag des Aufbauens, KnĂŒpfens und Unkraut beseitigen hatten sich alle den gemĂŒtlichen Abend am Lagerfeuer redlich verdient.

 

Bereits frĂŒh am nĂ€chsten Morgen startete man in den Endspurt und errichtete alle ĂŒbrigen Zelte. Gegen Nachmittag trafen auch die Kinder ein, die in diesem Jahr nicht wie ĂŒblich mit dem Bus, sondern mit dem Zug angereist waren. Schnell wurden alle Zelte bezogen und man erkundete gemeinsam mit den Gruppenleitern den Lagerplatz und die Umgebung. Besonders die Jaguare, die in diesem Jahr ihr erstes Pfingstlager miterleben durften, konnten vieles von ihren Gruppenleitern erfahren und daraufhin selbst die Gegend inspizieren. 

Am Abend traf man sich zum gemeinsamen Abendessen am Lagerfeuer und die letzten Vorbereitungen fĂŒr die anstehende Nachtwanderung wurden getroffen. Sobald es komplett dunkel geworden war setzte sich die riesige Gruppe in Bewegung und durchwanderte den dĂŒsteren Wald. 

ZurĂŒck von der Wanderung fielen viele Kinder bereits mĂŒde in ihre SchlafsĂ€cke und auch die Leiterrunde bewegte sich nach einem anstrengenden Tag in Richtung Zelt. 

 

 

Samstags startete der Morgen mit einem ausgiebigen FrĂŒhstĂŒck und der Einteilung fĂŒr die anstehenden Highland Games, ausgerichtet und geplant von den Milanen. WĂ€hrend der spannenden Spiele kĂŒmmerte sich die restliche Leiterrunde um Feuerholz. 

Nachmittags verbrachten die Kinder die Zeit mit dem Erkunden des Baches und dem Üben fĂŒr den Singewettstreit am Abend. Dieser kam dann auch schneller als gedacht und nacheinander traten die Gruppen auf die improvisierte BĂŒhne und trugen ihre teilweise selbstgedichteten Lieder vor. Nach einer spannenden Entscheidungsphase der Jury konnten die Neulinge Jaguare den Wanderpokal mit ihrer stimmgewaltigen Version von „Die Affen rasen durch den Wald“ fĂŒr sich gewinnen. 

Mit Musik ging es dann auch den restlichen Abend am Lagerfeuer weiter, bis in spĂ€ter Nacht alle mĂŒde in ihren SchlafsĂ€cken versanken. 

 

Der nĂ€chste Morgen brachte nicht nur gutes Wetter sondern auch die Gruppeneinteilung fĂŒr die alljĂ€hrliche Stafette, die bei idealen Bedingungen starten konnte. 

Bei einer moderaten Strecke und spannenden Streckenposten verging die Zeit rasend schnell und bereits am frĂŒhen Nachmittag erreichte die erste Gruppe den Lagerplatz. Doch viel Zeit zum Ausruhen blieb nicht, denn schon wurde Pastor Heinz Christ erwartet, der freundlicherweise die Lagermesse ausrichtete. Mit viel Musik und schönen Texten zog sich die Zeit nicht lang und alle fieberten dem Abendessen entgegen. 

Nach diesem startete man den alljĂ€hrlichen Lagerabend, bei welchem zuerst die Gewinner der Stafette verkĂŒndet wurden. Im Anschluss gab es einige Aufstiege zu feiern, darunter natĂŒrlich die Jaguare, die endlich ihre orangenen HalstĂŒcher entgegennehmen konnten. Aber auch die Igel durften sich ĂŒber ihren lang erwarteten Aufstieg in die Jungpfadfinder-Stufe freuen. 

Nach einigem Gemunkel löste man auch die letzte Überraschung auf und die FĂŒXe können sich nun endlich als Rover auszeichnen. Mit allgemein heiterer Stimmung ließ man den Lagerabend ausklingen, wobei noch die ein oder andere interessante musikalische Kombination zustande kam. 

Die Nacht hatte sich schon fast wieder verabschiedet, als die letzten Leiterrundler sich in Richtung Zelt begaben, um die restlichen Stunden Schlaf auszunutzen. 

 

Das Packen am nĂ€chsten Morgen verlief erstaunlich schnell und bereits um 12 Uhr konnten sich die Kinder in Begleitung einiger Leiter in Richtung Bahnhof Linz begeben. Alle anderen luden die AnhĂ€nger voll und machten sich dann mit den Autos auf nach Gladbach, um mit dem Ausladen am Jugendheim zu starten. 

Das anschließende AufrĂ€umen im Jugendheim war schnell vollzogen und man konnte sich zum GlĂŒck zeitig auf dem Nachhauseweg machen. 

Nach einer ausgiebigen Dusche und einigen Stunden Erholung traf sich die Leiterrunde bei der GaststĂ€tte „Zum Annemie“ zu einem traditionellen Abschlussessen. 

Ein großer Dank an alle Teilnehmer, Helfer, KuchenbĂ€cker, Sponsoren und auch noch einmal an Pastor Christ! 

Wir freuen uns auf das nĂ€chste erfolgreiche Pfingstlager im nĂ€chsten Jahr  und alle anstehenden Aktionen!