MilaneGruppenlager2018

Mit dem Gruppenlager vor der Tür ging es für uns Milane in den Gruppenstunden erst einmal an die Planung. Wie viele Zeltplanen- , welches Material- und am wichtigsten: Wie viel Essen wird mitgenommen? Nachdem wir uns also genug den Kopf darüber zerbrachen ob es jetzt Nudel- oder Erbsensuppe wird musste  der ganze Kram erst einmal im Hannibal verstaut werden. Am großen Tag trafen wir uns dann etwas unsortiert und chaotisch im Brexbachtal, um unter Zeitdruck der Dunkelheit unsere Jurtenburg (Kombination aus 3 Einzelzelten) aufzubauen, was letztendlich noch besser funktionierte als gedacht. Abends gab es dann vom kurzerhand geformten Kochteam kulinarischen Hochgenuss (Spaghetti mit Tomatensoße). Später am Abend wurde wie immer ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert, bis auch die letzten im Schlafsack verschwanden.

Am selben Nachmittag führten übrigens ein Hang neben dem Lagerplatz, zwei Gitarren, zwei singfreudige Gruppenleiter und ein paar Gruppenkinder zu einer Beschallung des Brexbachtals, auf das jede Stereoanlage neidisch gewesen wäre. Aber natürlich waren wir nicht unbedingt nur zum Spaß hier, am nächsten Morgen ging es los mit dem Abriss einer Waldhütte, quasi als Arbeitseinsatz. Ein paar mehr oder weniger harte Stunden Freischneiden, Räumen und Dach abdecken später waren alle wieder zusammen im Lager, wo uns auch die letzten Reste der Spaghetti zum Opfer fielen. Den Rest des Tages hieß es dann pauken… Aber zum Glück keinen Schulstoff sondern die Pfadfindergesetze, denn dieses Gruppenlager sollte gleichzeitig unseren Aufstieg zur Pfadfinderstufe markieren. Und zu diesem Aufstieg gehört natürlich auch ein Pfadfinderversprechen, welches dann auch im Verlauf des Tages von uns in unserer ganz eigenen Form verfasst wurde.

 

Am Abend packten dann selbige Gruppenleiter ihren Dutch Oven aus, mit dem dann das Essens-Highlight des Wochenendes bestehend aus Pulled-Pork-Burgern bestand, gezaubert wurde. Und dann kam der Moment, auf den wir alle gewartet hatten, unser Aufstieg. Zuerst stand jedoch ein Fackelpostenlauf an, der uns vor dem Aufstieg noch einmal zum Nachdenken anregte. An der Kapelle auf der Totempfahlwiese war es dann so weit: Die Stavo-Mitglieder nahmen uns unser Pfadfinderversprechen ab, gaben uns unsere grünen Halstücher und mit ihnen auch uns allen das Gefühl, wirklich etwas erreicht zu haben. Nachdem uns nach dem Versprechen der Abschiedsbrief eines gewissen Robert Baden Powell vorgelesen wurde, ließen wir, zusammen mit dem Stavo den Abend am Feuer ausklingen, dieses Mal jedoch nicht ganz so lang da alle relativ erschöpft vom Tag waren. Der nächste (und leider letzte) Morgen begann dann mit dem Abbau der Zeltburg und kurze Zeit später verließen wir mit der ganzen Gruppe wieder das Tal, was das Ende dieses Gruppenlagers bedeutete.

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